Donnerstag, 12. Juni 2008
Unileben
So, mal wieder ein Update. Die letzten Wochen hab ich einfach mal mein normales Unileben mit der Kamera festgehalten. Die Bilder sprechen für sich! Heute hatte ich meine letzte Präsentation und bin mit der Uni fertig. Zur Präsentation mussten wir mit business outfit kommen, also hab ich mit hier auch mal gleich ein Kostüm machen lassen. Auf dem Photo ist meine Klasse von Introduction to commercial science zu sehen. Wie ihr seht, die Mehrheit Chinesen...
Samstag, 17. Mai 2008
Chinareise Teil 2
Von der Tigersprungschlucht aus sind wir wieder nach Lijiang gefahren und von da aus nach Kunming geflogen. Unser nächstes Ziel war Guillin, wo wir mit dem Zug hingefahren sind. Das war ein Schlafzug, wir sind abends um 18.00 losgefahren und kamen am nächsten Tag um 14.00 an. Zum Glück hatten wir ein Abteil zusammen und dann noch jede Menge essen eingekauft, das lies sich gut aushalten. Nachmittags sind wir noch von Guillin aus zum Li river gefahren und haben dort die Bootstour gemacht. Das ist übrigens auch ein Touristenhighlight für die Chinesen, die fahren auf so großen Touribooten da rum. Wir hatten uns zum Glück ein Privatboot ausgehandelt, da konnten wir dann auch mal an ner kleinen Insel anhalten und so. Eigentlich wollten wir an dem Tag auch Schlange essen, was eine Spezialität von Guillin sein soll, wir hatten dann aber doch alle so Hunger, das wir nur normal essen waren und keine Experimente gemacht haben. Dafür haben wir dann im Restaurant ein Hühnchen komplett, also mit Kopf und allem bekommen.
Am nächsten Tag standen die Reisfelder auf dem Programm, auch eine der absoluten Touriattraktionen.
Am nächsten Tag standen die Reisfelder auf dem Programm, auch eine der absoluten Touriattraktionen.
Sonntag, 11. Mai 2008
Chinareise Teil 1
So, ich bin wieder zrück von meiner Reise und die ersten Fotos sind online! Mit Catharina und Sebastian bin ich von Peking nach Kunming geflogen, wo wir noch einen Freund von Sebastian, Björn, getroffen haben. Das Highlight in Kunming war eindeutig die riesige Dachterasse von unserem Hostel und natürlich der Steinwald, das Wahrzeichen der Region. Von Kunming ging es dann weiter nach Dali, wo wir eine riesige Tempelanlage besichtigt haben. Diese wurde komplett neu restauriert. Am nächsten Tag gings dann auf den Berg Cang Shan wandern.
Nächste Stadt im Programm war Lijiang, wo wir mit dem Bus hingefahren sind, quasi durchs Gebirge. Lijiang besteht aus einem ziemlich hässlichen neuen Stadtteil und einer schön restaurierten Altstadt, in der auch unser Hostel lag. Chef im Hostel war Mama Naxi, eine Einheimischen, die einfach alles organisieren konnte, immer bestens Bescheid wusste und superleckeres tibetisch angehauchtes Essen kochen konnte. Als wir ein altes Bauerndorf besichtigt haben, sind wir durch Zufall auf Dr. Ho gestossen, einen Arzt der TCM, der über die Grenzen Chinas bekannt ist. Da haben wir nicht lange gezögert und haben uns von ihm untersuchen lassen (er hat uns den Puls gefühlt) Dannach hat jeder aus verschiedenen pulverisierten Kräutern eine eigene Teemischung bekommen, echt abgefahren.
Von Lijiang aus sind wir dann zu einem 2 Tagesausflug in die Tigersprungschlucht gefahren. Auf dem Weg haben wir noch ein niederländisches Pärchen kennengelernt, die uns begleitet haben. Die Wanderung war kein zuckerschlecken, deswegen waren wir froh, dass man den richtig steilen Teil auch zu Pferd hochreiten konnte. Der Anblick oben angekommen hat dafür für alles entschädigt. Wir standen etwa halb hoch auf einem 5000er Berg und haben in diese unglaublich enge Schlucht runtergeguckt! Auch unsere Übernachtung war ein Traum, aus dem Fenster konnten wir direkt in die Berge gucken!
Nächste Stadt im Programm war Lijiang, wo wir mit dem Bus hingefahren sind, quasi durchs Gebirge. Lijiang besteht aus einem ziemlich hässlichen neuen Stadtteil und einer schön restaurierten Altstadt, in der auch unser Hostel lag. Chef im Hostel war Mama Naxi, eine Einheimischen, die einfach alles organisieren konnte, immer bestens Bescheid wusste und superleckeres tibetisch angehauchtes Essen kochen konnte. Als wir ein altes Bauerndorf besichtigt haben, sind wir durch Zufall auf Dr. Ho gestossen, einen Arzt der TCM, der über die Grenzen Chinas bekannt ist. Da haben wir nicht lange gezögert und haben uns von ihm untersuchen lassen (er hat uns den Puls gefühlt) Dannach hat jeder aus verschiedenen pulverisierten Kräutern eine eigene Teemischung bekommen, echt abgefahren.
Von Lijiang aus sind wir dann zu einem 2 Tagesausflug in die Tigersprungschlucht gefahren. Auf dem Weg haben wir noch ein niederländisches Pärchen kennengelernt, die uns begleitet haben. Die Wanderung war kein zuckerschlecken, deswegen waren wir froh, dass man den richtig steilen Teil auch zu Pferd hochreiten konnte. Der Anblick oben angekommen hat dafür für alles entschädigt. Wir standen etwa halb hoch auf einem 5000er Berg und haben in diese unglaublich enge Schlucht runtergeguckt! Auch unsere Übernachtung war ein Traum, aus dem Fenster konnten wir direkt in die Berge gucken!
Samstag, 26. April 2008
Reisen
Nur ganz kurz: Ich befinde mich seit Sommtag auf grosser Chinareise. Und am 8.5. komm ich wieder, dann wird gepostet!
Montag, 24. März 2008
Eine Woche voller kultureller Highlights liegt hinter mir (ja, richtig gehört Mama und Papa!)
Letztes Wochenende haben Catharina und Sebastian Besuch von anderen Leuten ihrer Uni bekommen, mit denen sind wir Sonntag in den Sommerpalast gefahren und Montag in die verbotene Stadt, die Photos habe ich auf dem Link neben der Seite online gestellt. Sowohl Sonntag als auch Montag waren gefühlte 1000000 andere Touristen unterwegs, was ziemlich anstrengend war. Das sind halt die typischen Touri-Plätze. Unser Programm war besonders Montag ziemlich straff, wir sind nach der verbotenen Stadt noch auf einen Ausblickshügel gestiegen und haben eine Ritschkatour durch die Hutongs gemacht. Die Hutongs sind kleine Hütten, die urspüngliche Bebauung von Peking. Nach und nach werden die jetzt auch alle abgerissen um Hochhäuser zu bauen, aber an manchen Stellen lohnt sich das noch nicht. Die Hutongs durch die wir gefahren sind verdienen bestimmt sehr gut an den Touristen, man wird alle naselang gefragt, ob man mal aussteigen möchte und irgenwas angucken will. Aber zum Teil leben hier die ärmsten von Peking und es gibt unglaubliche Bilder, wo eine total runtergekommene Hutong Siedlung vor einem neugebauten Hochhauskomplex steht.
Montag abend und Dienstag musste ich auch noch ziemlich viel für die Uni tun. Dafür stand dann Dienstag abend Peking ente essen auf dem Programm. Wir sind in ein traditionelles Restaurant gefahren, aber ich muss sagen: Pekingente ist keines meiner Favouriten hier, da schmeckt mir manches essen in der mensa besser! Für alle die es nicht wissen: die ente wird im ganzen gebracht, dann aber wieder weggetragen und in feine Streifen geschnitten, wobei an jedem Streifen Haut dran sein sollte. Mit diesen Stücken, Zwiebeln und Gurken, sowie einer soße wird dann ein Wrap geformt. Besonders die Soße hat einfach einen eigenartigen Geschmack.
Mittwoch stand wieder tanzen im Club auf dem Programm. Und Donnerstag durften wir direkt weitertanzen: Ich hatte wieder Business Communication, ein Kurs, der sich von den anderen Kursen hier deutlich durch andauernde Eigenbeteiligung abhebt. Zu Beginn des Kurses standen wir alle mit geschlossenen Augen in einem Raum und mussten zu rammstein und anderer Musik tanzen, um die Energie in unsrem Körper zu fühlen, dannach kam in einer dauerschleife von ricky martin eine eigenpräsentation. Dieser Kurs ist halt etwas eigenartig, aber insgesamt macht das schon spaß!
Freitag abend bin ich mal nur alleine mit der Catharina losgezogen, wir wollten in einen der guten nightclubs hier gehen, in dem ich auch schon in der ersten Woche gewesen bin. In den anderen Clubs wo wir hier waren, war das Publik schon gemischt, viele Einheimische, aber auch einige Westler. An diesem Abend aber gar nicht, es waren kaum nicht asiatisch aussehende Menschen da. Das war echt eine Erfahrung für sich.
Samstag abend haben wir dann ein krasses Gegenprogramm gestartet: Wir sind mit den Maschis in einen chinesischen Rockschuppen gegangen. Obwohl das eigentlich gar nicht meine Musik ist, war es krass, wie die chinesen abgegangen sind. Es haben 3 lokale Bands gespielt, natürlich auch alles chinesen.
Sonntag dann der Höhepunkt an Kultur: Catharina und ich sind in den art district von peking gefahren. Ein altes Fabrikgelände, ziemlich großläufig, mit kleinen Fabriken noch in Betrieb. Und zwischendurch kann man in kleine Lagerhallen gehen und sich Ausstellungen von moderen chinesischen Künstlern angucken, total abgefahren. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, es ist ziemlich laut, überall qualmt es und die Werke sind zum teil ziemlich abgefahren. Hier muss ich auf jeden Fall nochmal hin.
Letztes Wochenende haben Catharina und Sebastian Besuch von anderen Leuten ihrer Uni bekommen, mit denen sind wir Sonntag in den Sommerpalast gefahren und Montag in die verbotene Stadt, die Photos habe ich auf dem Link neben der Seite online gestellt. Sowohl Sonntag als auch Montag waren gefühlte 1000000 andere Touristen unterwegs, was ziemlich anstrengend war. Das sind halt die typischen Touri-Plätze. Unser Programm war besonders Montag ziemlich straff, wir sind nach der verbotenen Stadt noch auf einen Ausblickshügel gestiegen und haben eine Ritschkatour durch die Hutongs gemacht. Die Hutongs sind kleine Hütten, die urspüngliche Bebauung von Peking. Nach und nach werden die jetzt auch alle abgerissen um Hochhäuser zu bauen, aber an manchen Stellen lohnt sich das noch nicht. Die Hutongs durch die wir gefahren sind verdienen bestimmt sehr gut an den Touristen, man wird alle naselang gefragt, ob man mal aussteigen möchte und irgenwas angucken will. Aber zum Teil leben hier die ärmsten von Peking und es gibt unglaubliche Bilder, wo eine total runtergekommene Hutong Siedlung vor einem neugebauten Hochhauskomplex steht.
Montag abend und Dienstag musste ich auch noch ziemlich viel für die Uni tun. Dafür stand dann Dienstag abend Peking ente essen auf dem Programm. Wir sind in ein traditionelles Restaurant gefahren, aber ich muss sagen: Pekingente ist keines meiner Favouriten hier, da schmeckt mir manches essen in der mensa besser! Für alle die es nicht wissen: die ente wird im ganzen gebracht, dann aber wieder weggetragen und in feine Streifen geschnitten, wobei an jedem Streifen Haut dran sein sollte. Mit diesen Stücken, Zwiebeln und Gurken, sowie einer soße wird dann ein Wrap geformt. Besonders die Soße hat einfach einen eigenartigen Geschmack.
Mittwoch stand wieder tanzen im Club auf dem Programm. Und Donnerstag durften wir direkt weitertanzen: Ich hatte wieder Business Communication, ein Kurs, der sich von den anderen Kursen hier deutlich durch andauernde Eigenbeteiligung abhebt. Zu Beginn des Kurses standen wir alle mit geschlossenen Augen in einem Raum und mussten zu rammstein und anderer Musik tanzen, um die Energie in unsrem Körper zu fühlen, dannach kam in einer dauerschleife von ricky martin eine eigenpräsentation. Dieser Kurs ist halt etwas eigenartig, aber insgesamt macht das schon spaß!
Freitag abend bin ich mal nur alleine mit der Catharina losgezogen, wir wollten in einen der guten nightclubs hier gehen, in dem ich auch schon in der ersten Woche gewesen bin. In den anderen Clubs wo wir hier waren, war das Publik schon gemischt, viele Einheimische, aber auch einige Westler. An diesem Abend aber gar nicht, es waren kaum nicht asiatisch aussehende Menschen da. Das war echt eine Erfahrung für sich.
Samstag abend haben wir dann ein krasses Gegenprogramm gestartet: Wir sind mit den Maschis in einen chinesischen Rockschuppen gegangen. Obwohl das eigentlich gar nicht meine Musik ist, war es krass, wie die chinesen abgegangen sind. Es haben 3 lokale Bands gespielt, natürlich auch alles chinesen.
Sonntag dann der Höhepunkt an Kultur: Catharina und ich sind in den art district von peking gefahren. Ein altes Fabrikgelände, ziemlich großläufig, mit kleinen Fabriken noch in Betrieb. Und zwischendurch kann man in kleine Lagerhallen gehen und sich Ausstellungen von moderen chinesischen Künstlern angucken, total abgefahren. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, es ist ziemlich laut, überall qualmt es und die Werke sind zum teil ziemlich abgefahren. Hier muss ich auf jeden Fall nochmal hin.
Montag, 17. März 2008
Die Mauer
Die zweite Woche meines Chinaabenteuers verlief relativ unspektakulär. Montags bin ich mit Catharina und Sebastian zum Himmelspalast gefahren (siehe Photos). Mittwochs sind wir wieder ins Propaganda gegangen, was ich allerdings nicht wusste: Donnerstag nachmittag hatte ich eine neue Vorlesung, wo wir aus dem Stand raus Präsentationen halten mussten und dabei gefilmt wurden um uns später auf Video zu analysieren. Dementsprechend gut hab ich mich dann auch gemacht, dass hatte ich natürlich nicht eingeplant. Wenigstens hatte ich Catharina als Leidensgenossin. Freitag wollte ich es dann mal ruhiger angehen lassen, aber nichts da, wir sind Freitag (und irgendwie auch Samstag) in einen der bekanntesten Clubs hier gegangen: das Vics. Samstag und Sonntag hatte ich aber auch verschiedene Treffen mit Chinesen, einmal war ich zum Mittagessen verabredet und am Sonntag hatte die Uni eine Austauschmesse organisiert, wo ich die RWTH vorgestellt habe. An diesem Wochenende habe ich erkannt, was eine der wichtigsten Fähigkeiten hier ist: mit möglichst wenig Schlaf möglichst lange auskommen!
Das werde ich noch weiter perfektionieren, es gibt einfach zuviel, was ich noch machen will.
Einer meiner wichtigsten Punkte war der Besuch der Mauer. Deswegen hab ich auch nicht lange überlegt, als Till (ein Aachener Maschi) mit seinen Freunden zur Mauer gefahren ist und mich gefragt hat, ob ich mitkommen möchte. Gefahren sind wir mit einem Großraumtaxi, der Fahrer hat uns an die eine Stelle hingebracht und an der anderen wieder abgeholt. Das Stück Mauer, zu dem wir gefahren sind lag abseits der gut restaurierten Touri-Mauer und wir sind tatsächlich auf dem ganzen Mauertrip keinem anderm Tourist begegnet. Die Mauer selbst war der Hammer, es war einfach unglaublich endlich mal aus Peking raus zu sein und frische Luft zu atmen und weit und breit war nichts. Insgesamt sind wir 4 Stunden gelaufen, allerdings mit einigen Stopps und nicht so schnell. Das hat gut gepasst, denn die Tour war schon extrem anstrengent, da man schon aufpassen musste, wo man hintrat. Besonders da wir in die Dämmerung reingekommen sind. Abenteuerlich war auch eine Hängebrücke über eine Schlucht (die Mauer war an dieser Stelle gesperrt) . Die Brücke hat richtig geschwankt und nachgegeben. Ich habe versucht die Atmosphäre auf meinen Photos aufzufangen, da war aber nicht ganz so leicht, da es ziemlich diesig war, aber schaut selbst!
Das werde ich noch weiter perfektionieren, es gibt einfach zuviel, was ich noch machen will.
Einer meiner wichtigsten Punkte war der Besuch der Mauer. Deswegen hab ich auch nicht lange überlegt, als Till (ein Aachener Maschi) mit seinen Freunden zur Mauer gefahren ist und mich gefragt hat, ob ich mitkommen möchte. Gefahren sind wir mit einem Großraumtaxi, der Fahrer hat uns an die eine Stelle hingebracht und an der anderen wieder abgeholt. Das Stück Mauer, zu dem wir gefahren sind lag abseits der gut restaurierten Touri-Mauer und wir sind tatsächlich auf dem ganzen Mauertrip keinem anderm Tourist begegnet. Die Mauer selbst war der Hammer, es war einfach unglaublich endlich mal aus Peking raus zu sein und frische Luft zu atmen und weit und breit war nichts. Insgesamt sind wir 4 Stunden gelaufen, allerdings mit einigen Stopps und nicht so schnell. Das hat gut gepasst, denn die Tour war schon extrem anstrengent, da man schon aufpassen musste, wo man hintrat. Besonders da wir in die Dämmerung reingekommen sind. Abenteuerlich war auch eine Hängebrücke über eine Schlucht (die Mauer war an dieser Stelle gesperrt) . Die Brücke hat richtig geschwankt und nachgegeben. Ich habe versucht die Atmosphäre auf meinen Photos aufzufangen, da war aber nicht ganz so leicht, da es ziemlich diesig war, aber schaut selbst!
Montag, 10. März 2008
Diese Fotos habe ich aus der U-Bahnhaltestelle gemacht. Man blickt auf Woudakou, das ist das Studentenviertel hier
Freitag, 7. März 2008
Montag, 3. März 2008
Krasse Woche
Und weiter gehts, ich komm ja jetzt schon in Verzug. Also letzte Woche war auch echt anstrengend, Dienstag hab ich den Campus mit dem Fahrrad erkundet, der Flo hat mir nämlich sein altes weiterverkauft, sehr praktisch um sich auf dem Campus zu bewegen. Also an der Tsinghua sind 30.000 Studenten, aber mir kommen es soviele mehr vor. Jedenfalls sind die alle mit dem Fahrrad unterwegs, da sind manche Strassen dann auch voll von Fahrrädern.
Und Dienstag abend hab ich dann endlich mal die Chinesen kennengelernt, die als Austauschstudenten in Aachen waren.
Mittwoch abend gings dann mit den Maschis ins Propaganda, dass ist ne berühmt/berüchtigte Disko hier, die sich wohl am ehesten mit dem B9 vergleichen lässt, nur dass man mittwochs für 3 € frei saufen hat. Leider hab ich aber donnerstag morgen immer Uni, man wird sehen, ob ich dieses Angebot noch öfter nutzen werde ;)
Donnerstag hatte ich dann wie gesagt zum ersten mal Uni, davor hab ich mich noch mit Sebastian und Catharina getroffen, die sind auch Deutsche und studieren BWL hier. >Zusammen sind wir zur Uni gefahren. HIer ist das mit der Uni bischen anders als in Aachen: man muss zu jeder Vorlesung hingehen, es gibt tausend extraaufgaben, wie paper und präsentation und die Kurse die ich bis jetzt hatte sind auch kleiner. Also ich muss wohl einiges tun! Das hat mich schon ein wenig geschockt, zum Ausgleich dafür hab ich in dem Donnerstagskurs paar echt nette Leute kennengelernt, alle auch Austauschstudenten in meinem Semester. Mit denen war ich Freitag abend auch noch feiern, aber dazu später mehr.
Freitag hab ichs endlich mal geschafft bischen was von Peking zu sehen, und zwar bin ich mit Pheline losgezogen, die einen der Maschis, Julius, hier besucht. Wir sind mit der U-Bahn gefahren, das geht hier ganz gut, denn es gibt nur 5 Linien oder so, das einzig dumme ist, dass man von der Uni aus immer umsteigen muss um wohin zu kommen und der Umsteigebahnhof ist so blöd gemacht: Man muss aus der einen Station raus wird dann durch irgendwelche Absperrungen geschleust und ist so mindestens ne viertel stunde unterwegs, nur fürs Umsteigen, das ist ätzend.
Generell ist der Verkehr in Peking ziemlich gewöhnungsbedürftig, es ist natürlich immer voll, aber nicht nur das: man kann sich nicht darauf verlassen, dass wenn eine Ampel grün ist, man wirklich gehen kann, denn die Autos fahren hier einfach und eigentlich hält sich keiner an irgendwelche regeln, angeschanllt wird auch nicht und es kann auch mal passieren, dass sich 2 Autos 1 Spur "teilen"
Jedenfalls haben Pheline und ich Freitag noch einige Sehenswürdigkeiten besichtet, und waren im Museum, nämlich dem Städteplanungsmuseum von Beijing. Die Hauptattraktion dort war ein orginales Modell von Peking, jedenfalls die inneren Bezirke.
Und Dienstag abend hab ich dann endlich mal die Chinesen kennengelernt, die als Austauschstudenten in Aachen waren.
Mittwoch abend gings dann mit den Maschis ins Propaganda, dass ist ne berühmt/berüchtigte Disko hier, die sich wohl am ehesten mit dem B9 vergleichen lässt, nur dass man mittwochs für 3 € frei saufen hat. Leider hab ich aber donnerstag morgen immer Uni, man wird sehen, ob ich dieses Angebot noch öfter nutzen werde ;)
Donnerstag hatte ich dann wie gesagt zum ersten mal Uni, davor hab ich mich noch mit Sebastian und Catharina getroffen, die sind auch Deutsche und studieren BWL hier. >Zusammen sind wir zur Uni gefahren. HIer ist das mit der Uni bischen anders als in Aachen: man muss zu jeder Vorlesung hingehen, es gibt tausend extraaufgaben, wie paper und präsentation und die Kurse die ich bis jetzt hatte sind auch kleiner. Also ich muss wohl einiges tun! Das hat mich schon ein wenig geschockt, zum Ausgleich dafür hab ich in dem Donnerstagskurs paar echt nette Leute kennengelernt, alle auch Austauschstudenten in meinem Semester. Mit denen war ich Freitag abend auch noch feiern, aber dazu später mehr.
Freitag hab ichs endlich mal geschafft bischen was von Peking zu sehen, und zwar bin ich mit Pheline losgezogen, die einen der Maschis, Julius, hier besucht. Wir sind mit der U-Bahn gefahren, das geht hier ganz gut, denn es gibt nur 5 Linien oder so, das einzig dumme ist, dass man von der Uni aus immer umsteigen muss um wohin zu kommen und der Umsteigebahnhof ist so blöd gemacht: Man muss aus der einen Station raus wird dann durch irgendwelche Absperrungen geschleust und ist so mindestens ne viertel stunde unterwegs, nur fürs Umsteigen, das ist ätzend.
Generell ist der Verkehr in Peking ziemlich gewöhnungsbedürftig, es ist natürlich immer voll, aber nicht nur das: man kann sich nicht darauf verlassen, dass wenn eine Ampel grün ist, man wirklich gehen kann, denn die Autos fahren hier einfach und eigentlich hält sich keiner an irgendwelche regeln, angeschanllt wird auch nicht und es kann auch mal passieren, dass sich 2 Autos 1 Spur "teilen"
Jedenfalls haben Pheline und ich Freitag noch einige Sehenswürdigkeiten besichtet, und waren im Museum, nämlich dem Städteplanungsmuseum von Beijing. Die Hauptattraktion dort war ein orginales Modell von Peking, jedenfalls die inneren Bezirke.
Montag, 25. Februar 2008
Endlich da!
So, jetzt bin ich tatsächlich in China! Was bin ich glücklich! Ich bin am Freitag geflogen, ging eigentlich gut los, ich war pünktlich am Flughafen und so weiter. Nur dann hatte mein Flug nach Kopenhagen Verspätung und ich musste so rennen, damit ich den Anschlussflieger nach Peking noch erwische. Das hat aber zum Glück geklappt, der Flug war auch ok, nur als ich am nächsten morgen in China war, war mein Gepäck leider nicht da. Zum Glück aber der Florian. Dank dem bin ich auch gut zur Uni gekommen. Dann gings direkt zu den Ausländerwohnheimen (fünf 11 stöckige Riesengebäude) und da ich so spät kam gabs natürlich kein Einzelzimmer mehr. Jetzt wohn ich also erstmal mit Veronika zusammen, einer Russin aus Moskau, die chinesische Eltern hat und total auf hello kitty und pinke sachen steht. Dementsprechend ist auch unser Zimmer dekoriert, sie wohnte die letzte Zeit alleine und hat unter anderem eine riesen Hellokitty Stoffpuppe und einen fake Weihnachtsbaum rumstehen. Aber sonst ist sie echt in Ordnung.
Samstag abend habe ich dann Flos Freunde alle kennengelernt, Flo hatte sein Abschiedsessen bei einem superleckeren Japaner, da sitzt du an einem Tisch und hast einen Koch für die Gruppe alleine und der brät alles was man will, also shrimps, steak und so weiter. Das war natürlich ultralecker. Die anderen sind dann noch feiern gegangen und ich bin mit dem Taxi nach hause. Das war schon deprimierend: der Fahrer hat mich wegen der Betonung gar nicht verstanden und dann kommt der Flo und sagt ihm einmal was und der kapierts...
Sonntag hab ich erstmal ausgeschlafen und dann geguckt ob ich noch was erledigen kann, aber alle Büros waren zu. Dafür hab ich mir bischen den Campus angeguckt, der ist einfach nur riesig und es gibt wohl alles hier. Das beste war der Supermarkt, da gibt es auch alles und die Verkäufer sprechen einen sofort an auf chinesisch. Und alles ist so billig, also Kaugummi für umgerechnet 4 cent pro dose! Wir waren dann auch in der Mensa, das hat allerdings gar nicht gut geschmeckt, aber es gibt wohl auch bessere Mensen auf dem Campus.
Montag hab ich mich dann angemeldet und hab auch mal bei der BWLer Koordinatorin vorbeigeschaut. Und ich hab eine Deutsche, Anna, kennegelernt, die 2 Zimmer weiter wohnt.
So das waren meine ersten Tage, also ich bin immer noch völlig platt und überwältigt und ich hab mir fest vorgenommen richtig chinesisch zu lernen, sonst versteht hier einen ja kein Arsch!
Samstag abend habe ich dann Flos Freunde alle kennengelernt, Flo hatte sein Abschiedsessen bei einem superleckeren Japaner, da sitzt du an einem Tisch und hast einen Koch für die Gruppe alleine und der brät alles was man will, also shrimps, steak und so weiter. Das war natürlich ultralecker. Die anderen sind dann noch feiern gegangen und ich bin mit dem Taxi nach hause. Das war schon deprimierend: der Fahrer hat mich wegen der Betonung gar nicht verstanden und dann kommt der Flo und sagt ihm einmal was und der kapierts...
Sonntag hab ich erstmal ausgeschlafen und dann geguckt ob ich noch was erledigen kann, aber alle Büros waren zu. Dafür hab ich mir bischen den Campus angeguckt, der ist einfach nur riesig und es gibt wohl alles hier. Das beste war der Supermarkt, da gibt es auch alles und die Verkäufer sprechen einen sofort an auf chinesisch. Und alles ist so billig, also Kaugummi für umgerechnet 4 cent pro dose! Wir waren dann auch in der Mensa, das hat allerdings gar nicht gut geschmeckt, aber es gibt wohl auch bessere Mensen auf dem Campus.
Montag hab ich mich dann angemeldet und hab auch mal bei der BWLer Koordinatorin vorbeigeschaut. Und ich hab eine Deutsche, Anna, kennegelernt, die 2 Zimmer weiter wohnt.
So das waren meine ersten Tage, also ich bin immer noch völlig platt und überwältigt und ich hab mir fest vorgenommen richtig chinesisch zu lernen, sonst versteht hier einen ja kein Arsch!
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