Und weiter gehts, ich komm ja jetzt schon in Verzug. Also letzte Woche war auch echt anstrengend, Dienstag hab ich den Campus mit dem Fahrrad erkundet, der Flo hat mir nämlich sein altes weiterverkauft, sehr praktisch um sich auf dem Campus zu bewegen. Also an der Tsinghua sind 30.000 Studenten, aber mir kommen es soviele mehr vor. Jedenfalls sind die alle mit dem Fahrrad unterwegs, da sind manche Strassen dann auch voll von Fahrrädern.
Und Dienstag abend hab ich dann endlich mal die Chinesen kennengelernt, die als Austauschstudenten in Aachen waren.
Mittwoch abend gings dann mit den Maschis ins Propaganda, dass ist ne berühmt/berüchtigte Disko hier, die sich wohl am ehesten mit dem B9 vergleichen lässt, nur dass man mittwochs für 3 € frei saufen hat. Leider hab ich aber donnerstag morgen immer Uni, man wird sehen, ob ich dieses Angebot noch öfter nutzen werde ;)
Donnerstag hatte ich dann wie gesagt zum ersten mal Uni, davor hab ich mich noch mit Sebastian und Catharina getroffen, die sind auch Deutsche und studieren BWL hier. >Zusammen sind wir zur Uni gefahren. HIer ist das mit der Uni bischen anders als in Aachen: man muss zu jeder Vorlesung hingehen, es gibt tausend extraaufgaben, wie paper und präsentation und die Kurse die ich bis jetzt hatte sind auch kleiner. Also ich muss wohl einiges tun! Das hat mich schon ein wenig geschockt, zum Ausgleich dafür hab ich in dem Donnerstagskurs paar echt nette Leute kennengelernt, alle auch Austauschstudenten in meinem Semester. Mit denen war ich Freitag abend auch noch feiern, aber dazu später mehr.
Freitag hab ichs endlich mal geschafft bischen was von Peking zu sehen, und zwar bin ich mit Pheline losgezogen, die einen der Maschis, Julius, hier besucht. Wir sind mit der U-Bahn gefahren, das geht hier ganz gut, denn es gibt nur 5 Linien oder so, das einzig dumme ist, dass man von der Uni aus immer umsteigen muss um wohin zu kommen und der Umsteigebahnhof ist so blöd gemacht: Man muss aus der einen Station raus wird dann durch irgendwelche Absperrungen geschleust und ist so mindestens ne viertel stunde unterwegs, nur fürs Umsteigen, das ist ätzend.
Generell ist der Verkehr in Peking ziemlich gewöhnungsbedürftig, es ist natürlich immer voll, aber nicht nur das: man kann sich nicht darauf verlassen, dass wenn eine Ampel grün ist, man wirklich gehen kann, denn die Autos fahren hier einfach und eigentlich hält sich keiner an irgendwelche regeln, angeschanllt wird auch nicht und es kann auch mal passieren, dass sich 2 Autos 1 Spur "teilen"
Jedenfalls haben Pheline und ich Freitag noch einige Sehenswürdigkeiten besichtet, und waren im Museum, nämlich dem Städteplanungsmuseum von Beijing. Die Hauptattraktion dort war ein orginales Modell von Peking, jedenfalls die inneren Bezirke.
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1 Kommentar:
servus lisa, netter blogg, viel spass noch beim einleben :)
gruß, beni
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