Die zweite Woche meines Chinaabenteuers verlief relativ unspektakulär. Montags bin ich mit Catharina und Sebastian zum Himmelspalast gefahren (siehe Photos). Mittwochs sind wir wieder ins Propaganda gegangen, was ich allerdings nicht wusste: Donnerstag nachmittag hatte ich eine neue Vorlesung, wo wir aus dem Stand raus Präsentationen halten mussten und dabei gefilmt wurden um uns später auf Video zu analysieren. Dementsprechend gut hab ich mich dann auch gemacht, dass hatte ich natürlich nicht eingeplant. Wenigstens hatte ich Catharina als Leidensgenossin. Freitag wollte ich es dann mal ruhiger angehen lassen, aber nichts da, wir sind Freitag (und irgendwie auch Samstag) in einen der bekanntesten Clubs hier gegangen: das Vics. Samstag und Sonntag hatte ich aber auch verschiedene Treffen mit Chinesen, einmal war ich zum Mittagessen verabredet und am Sonntag hatte die Uni eine Austauschmesse organisiert, wo ich die RWTH vorgestellt habe. An diesem Wochenende habe ich erkannt, was eine der wichtigsten Fähigkeiten hier ist: mit möglichst wenig Schlaf möglichst lange auskommen!
Das werde ich noch weiter perfektionieren, es gibt einfach zuviel, was ich noch machen will.
Einer meiner wichtigsten Punkte war der Besuch der Mauer. Deswegen hab ich auch nicht lange überlegt, als Till (ein Aachener Maschi) mit seinen Freunden zur Mauer gefahren ist und mich gefragt hat, ob ich mitkommen möchte. Gefahren sind wir mit einem Großraumtaxi, der Fahrer hat uns an die eine Stelle hingebracht und an der anderen wieder abgeholt. Das Stück Mauer, zu dem wir gefahren sind lag abseits der gut restaurierten Touri-Mauer und wir sind tatsächlich auf dem ganzen Mauertrip keinem anderm Tourist begegnet. Die Mauer selbst war der Hammer, es war einfach unglaublich endlich mal aus Peking raus zu sein und frische Luft zu atmen und weit und breit war nichts. Insgesamt sind wir 4 Stunden gelaufen, allerdings mit einigen Stopps und nicht so schnell. Das hat gut gepasst, denn die Tour war schon extrem anstrengent, da man schon aufpassen musste, wo man hintrat. Besonders da wir in die Dämmerung reingekommen sind. Abenteuerlich war auch eine Hängebrücke über eine Schlucht (die Mauer war an dieser Stelle gesperrt) . Die Brücke hat richtig geschwankt und nachgegeben. Ich habe versucht die Atmosphäre auf meinen Photos aufzufangen, da war aber nicht ganz so leicht, da es ziemlich diesig war, aber schaut selbst!
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